


























CITES - Washingtoner Artenschutzübereinkommen
CITES ist eine 1973 abgeschlossene Handelskonvention. Sie wurde aus Besorgnis über den Einfluss des internationalen Handels auf die Überlebenschance wildlebender Tier- und Pflanzenarten in Washington DC (USA) abgeschlossen. Deshalb wird CITES auch als Washingtoner Artenschutzübereinkommen bezeichnet.
Das Ziel von CITES ist, durch kontrollierten Handel natürliche Ressourcen sicherzustellen. Eine wirtschaftliche Entwicklung soll dem Schutz der Biodiversität (Artenvielfalt) nicht entgegenstehen.
CITES arbeitet mit einer Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten (zirka 33.000 Exemplare), die nach ihrer Schutzbedürftigkeit in Klassen eingeteilt sind:
1.) Arten, (zum Beispiel Menschenaffen, Elefanten), die vom Aussterben bedroht sind. Es besteht ein generelles Handelsverbot.
2.) Arten, (zum Beispiel Krokodile, Echsen), die potenziell vom Aussterben bedroht sind. Der Handel wird zum Beispiel durch Quotenregelung kontrolliert.
3.) Arten, die innerhalb eines Landes bedroht sind.
Handel artengeschützter Exemplare
Für den Handel artengeschützter Exemplare sind CITES-Papiere erforderlich. Davon betroffen sind der kommerzielle Import und Export. Das betrifft auch Privatpersonen als Touristen. Bei Fehlen dieser Papiere sind Beschlagnahmung, Geld-, wie auch Haftstrafen möglich.
Formulare für den Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten:
Genehmigungsformular
Einfuhrmeldung
Etikett für den Austausch zu wissenschaftlichen Zwecken
Bescheinigung innerhalb der EU
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